Kohlenstoffelektrode für hohe Temperaturen
Kohlenstoffelektrode für hohe Temperaturen

Kohlenstoffelektrode für hohe Temperaturen

Scheinbare Dichte (G/cm³): 1,69–1,80
OEM: Ja
Anwendung: Stahlherstellung
Länge: 1000-2700
Typ: Graphitelektroden
Kohlenstoffgehalt: Hoher-Kohlenstoff
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Hohe Qualität und wettbewerbsfähiger Preis für Graphitelektroden

 

 

Artikel

Einheit

Graphitelektrode

RP

PS

UHP

φ100-φ600

φ100-φ700

φ200-φ500

φ550-φ700

Widerstand

Elektrode

uΩm

7.0-10.0

5.8-6.6

4.8-5.8

4.6-5.8

Nippel

4.0-4.5

3.5-4.0

3.5-4.0

3.5-4.0

Bruchmodul

Elektrode

Mpa

8.0-10.0

10.0-13.0

10.0-14.0

10.0-14.0

Nippel

19.0-22.0

20.0-23.0

20.0-24.0

22.0-26.0

Elastizitätsmodul

Elektrode

GPa

7.0-9.3

8.0-12.0

9.0-13.0

10.0-14.0

Nippel

12.0-14.0

14.0-16.0

15.0-18.0

16.0-19.0

Schüttdichte

Elektrode

g/cm3

1.53-1.56

1.64-1.68

1.68-1.74

1.68-1.74

Nippel

1.70-1.74

1.75-1.80

1.78-1.82

1.78-1.84

CTE
(100-600 Grad)

Elektrode

10-6/ Grad

2.2-2.6

1.6-1.9

1.1-1.4

1.1-1.4

Nippel

2.0-2.5

1.1-1.4

0.9-1.2

0.9-1.2

Asche

%

0.5

0.3

0.3

0.3

Was ist eine Kohlenstoffelektrode für hohe Temperaturen?

 

​​

Eine Kohlenstoffelektrode für Hochtemperaturanwendungen ist eine robuste leitfähige Komponente, die für den Betrieb in Umgebungen mit extremer Hitze wie Lichtbogenöfen, Schmelzprozessen und chemischen Reaktoren entwickelt wurde. Im Gegensatz zu Graphitelektroden, bei denen es sich um hochreine Formen von Kohlenstoff handelt, werden Kohlenstoffelektroden typischerweise aus weniger raffinierten Materialien wie kalziniertem Petrolkoks oder Kohlenteerpech hergestellt, was zu einer etwas geringeren Leitfähigkeit, aber einer größeren Beständigkeit gegenüber bestimmten chemischen Reaktionen führt. Diese Elektroden werden häufig in Branchen eingesetzt, in denen extreme Temperaturen (oft über 2.000 Grad oder 3.632 Grad F) erforderlich sind, beispielsweise bei der Herstellung von Ferrolegierungen, Kalziumkarbid und anderen chemischen Hochtemperaturprozessen.

 

Der Hauptvorteil von Kohlenstoffelektroden bei Hochtemperaturanwendungen ist ihre Fähigkeit, Thermoschock und chemischer Korrosion besser zu widerstehen als einige alternative Materialien. Sie werden häufig in Unterpulveröfen (SAFs) für Prozesse wie die Herstellung von Siliziummetall eingesetzt, bei denen die Elektrode in das geschmolzene Material eingetaucht wird und Elektrizität leitet, um direkt in der Reaktionszone Wärme zu erzeugen. Kohlenstoffelektroden werden auch beim Zinkschmelzen und anderen metallurgischen Prozessen eingesetzt, wo ihre Haltbarkeit und Kosteneffizienz von Vorteil sind.

 

Während Kohlenstoffelektroden einen höheren elektrischen Widerstand als Graphitelektroden haben, was zu einem höheren Energieverbrauch führt, sind sie für bestimmte Anwendungen wirtschaftlicher. Sie werden typischerweise hergestellt, indem kohlenstoffhaltige Materialien gemischt, zu Stäben oder Blöcken geformt und bei hohen Temperaturen gebrannt werden, um die gewünschte Härte und Leitfähigkeit zu erreichen. Trotz ihrer Einschränkungen bleiben Kohlenstoffelektroden eine entscheidende Komponente in industriellen Hochtemperaturprozessen, insbesondere dort, wo ihre einzigartigen Eigenschaften die Vorteile von Graphitalternativen überwiegen. Eine ordnungsgemäße Wartung und Elektrodenverwaltung sind für einen effizienten und sicheren Ofenbetrieb unerlässlich.

 

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